Chemnitz - In was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben?

Noch knapp zwei Stunden bis zur Podiumsdiskussion "Chemnitz - Ideen für eine lebendige Stadt". Die Freie Presse lädt zum Ideenaustausch um 19 Uhr ins Industriemuseum. Es diskutiert eine breitgefächerte Runde: von Oberbürgermeisterin und Schauspieldirektor bis zum Physikprofessor. Auch der Medizin-Student und Filmemacher Klaus-Gregor Eichhorn ist dabei. Der hatte im Vorfeld (nämlich gestern) seinen Essay "Die gefährlichste Krankheit" veröffentlicht - vielleicht auch, um die Worte zu erklären, mit denen er Ende Februar in der ZEIT zitiert wurde, und die ich auch zum Anlass für einen Artikel nahm. Der Essay, eine Abrechnung mit der Chemnitzer Stadtverwaltung, die Eigeninitiative von Bürgern im Keim erstickt, beschreibt Obrichtkeitsdenken gepaart mit Regulierungswahn als die gefährlichste Krankheit für eine lebenswerte Stadt.

"Reba Sí!" hat angekündigt einige Live-Eindrücke der Diskussion zu posten. Man darf gespannt sein, ob das auch über den Twitter-Account des Veranstalters, der Freien Presse, passiert.