Konstituierender Startbeitrag, Kapitel 3
Es gibt Schlimmeres als dies, als mich, als dieses Weblog, als die Dinge, die ich zu beschreiben gedenke.
Trotzdem sind sie erwähnenswert. Ebenso erwähnenswert wie der Anlass, der mich nach geraumer Zeit nun wieder dazu bewegt einen Blog, der auch ein kleines bisschen ein Tagebuch ist, mit Inhalten zu füllen. (Auch wenn dieses posterous laut Definition nur eine Mittel-(große)Blogplatform ist.)
Anlass meines neuerlichen Bloggerdaseins ist eine virale Marketingkampagne von Druckerei.de, bei der jeder einen nicht nur form-, sondern auch farbschönen Twitter-Wandkalender für 2010 erhält. Und nein, nicht nur einen: Drei.
So ist der schönde Mammon, die unbefriedigte Gier, meine Gier nach diesem Wandkalender, der Grund etwas zu beginnen; nicht mein Leben auf dieser Welt, mit dieser Welt, mit all den schön schaurigen Geschichten, sondern unbefriedigtes Verlangen nach Materiellem.
Mag dieser Anlass auch nicht die grundsätzliche Intention meines Wirkens widerspiegeln, so zeigt er doch eines: Es geht um Ästhetik und um das subjektive Empfinden gegenüber einer Sache. Es geht um Geschmack.
Nachdem nun all dies ge- und erklärt worden ist, können wir uns - ich und du lieber Leser - den wichtigen Dingen des Bloggens widmen: Der Zueignung. Dieser Blog ist für jene, die mich mit der Zeit aus den Augen verloren haben und jene, bei denen dies möglicherweise noch geschieht.
Und weiterhin in altbekannter Manier:
Es ist Zeit für Kapitel 3. (oder wie ein großer Mathematiker sagen würde 3,14159)
und nun zu den wirklich wichtigen Dingen...
