oder "Chemnitz ist überhaupt nicht Chemnitz" (W. Hogekamp)
Freitag, 21 Uhr: Menschen quetschen sich ins Weltecho, Rangeleien um die Stehplätze. Kurz darauf: Die Moderatoren betreten die Bühne und einer der besten Slams, die Chemnitz bis jetzt erlebt hat, beginnt. Neun Teilnehmer, 3 Gruppen und eine Musikerin:
Didiling.
Wolf Hogekamp, deutscher Slam Pionier und Berliner Bastard-Slam-Veranstalter erzählt über
Chemnitz. Der Text ist kurz. Konstantin Turra von der grandiosen Dresdener Lesebühne
Letterman, die aber in Chemnitz nie richtig Fuß fassen konnte (Wer hat dafür die Werbung organisiert?) kommt in dieser Gruppe weiter. Der Dritte Poet der ersten Gruppe, Ron Uhlig, hatte einen emotionalen Text parat und Geburtstag, musste sich aber trotzdem geschlagen geben.
In meiner Gruppe gewinnt Dominik Bartels aus Braunschweig.
Franziska Wilhelm, Finalistin im
Kulturspiegel-Literaturwettbewerb, gewinnt im Fotofinish - 0,1 Dezibel Vorsprung - die letzte Gruppe vor Veronika Scholz.
Damit waren alle Chemnitzer und der Mann mit dem Chemnitz-Text draußen. Machte aber alles nichts: Das Finale wurde großartig.
Franziska Wilhelm gewann schließlich den Grasovka, den wir anschließend gemeinschaftlich leerten.
Infos kompakt:Texte von mir gibt es schon einige - bald mehr - bei der
Stadt hinter dem Horizont.
Fotos (in Farbe): Patrick Schulze
Fotos (schwarz/weiß), (Lizenz
CC-by-SA): Leon Weidauer
Fotoerläuterungen: Moderator Christian Kolb & Grasovka, Die Dame mit Hut & Applausometer, Wolf Hogekamp, Konstantin Turra, Ron Uhlig, meine Gruppe (Wolf H. Nestler, Dominik Bartels, Frank Weißbach), Kay Nagel, Franziska Wilhelm, Veronika Scholz
Demnächst erscheint Es gibt noch einen ausführlichen Artikel von Katrin Kropf bei
Chemnitz lebt.